Rechtliches Drucken
Wie kam es zu der aktuellen Situation?
Stellen Sie sich folgendes vor: Die Open Infra besitzt ein Gebäude. Filiago betreibt in diesem Gebäude ein kleines Fitnessstudio. Der Name des Studios ist PREMIUM-FIT. Nun kündigt Open Infra den Mietvertrag für dieses Studio. Filiago hält diese Kündigung jedoch für unrechtmäßig. Die rechtliche Frage ist also gerade nicht geklärt, sondern umstritten.
Trotzdem würde Open Infra nun einfach das Firmen-Schild austauschen, das Studio in 'InterFIT-Nord' umbenennen und die Zutrittskarten der Mitglieder nur noch bis zum 10. Mai gelten lassen.
Vor dem Eingang hängt dann plötzlich ein Hinweis: "Wer weiter trainieren will, muss jetzt einen neuen Vertrag mit InterFIT-Nord abschließen.
Jeder würde sofort merken: So darf man mit bestehenden Kundenbeziehungen nicht umgehen. Denn eine streitige Kündigung darf nicht einfach einseitig durchgesetzt werden.
Genau so erleben wir die aktuelle Situation im Glasfasernetz. Open Infra kontrolliert nicht nur die Infrastruktur, sondern auch den Zugang. PREMIUM-NETZ aber ist der Anbieter, mit dem viele Kundinnen und Kunden ihren Vertrag geschlossen haben. Deshalb geht es nicht nur um Technik. Es geht um bestehende Verträge, um gewachsene Kundenbeziehungen und um die Frage, wer überhaupt über diese verfügen darf. Unser Standpunkt ist klar: Solange die Rechtmäßigkeit der Kündigung streitig ist, darf kein einseitiger Druck auf Kundinnen und Kunden ausgeübt werden, damit sie zu einem anderen Anbieter wechseln. Kurz gesagt: Wer das Gebäude besitzt, darf nicht einfach das Geschäft schließen und die Kunden in ein anderes Geschäft drängen.
Einordnung
Nach unserer Auffassung bestehen die vertraglichen Beziehungen mit PREMIUM-NETZ / Filiago GmbH & Co. KG unverändert fort.
Gleichzeitig arbeiten wir mit hoher Priorität daran, die Lage rechtlich, technisch und organisatorisch zu klären. Dazu stehen wir bereits im Austausch mit Anwälten, Behörden und weiteren Stellen, um eine geordnete und verlässliche Lösung für unsere Kundinnen und Kunden zu erreichen.
Das im Schreiben genannte Datum 10.05.2026 bedeutet aus unserer Sicht aktuell keinen unmittelbaren Handlungsbedarf für Sie.
Sollte es später zu Fragen etwa zu Vertragsüberschneidungen, Erstattungen oder Vorauszahlungen kommen, werden wir hierzu gesondert informieren, sobald belastbare Informationen vorliegen.
Geändert am: Mo, 20 Apr, 2026 um 7:02 VORMITTAGS
War diese Antwort hilfreich? Ja Nein
Feedback senden